Denkmalslok

Die Geschichte der Dampflokomotive, gebaut 1943 in Frankreich, ist eine faszinierende Chronik der Eisenbahngeschichte. Nach ihrer Herstellung wurde sie von der Deutschen Reichsbahn übernommen und in ganz Deutschland eingesetzt. 1960 erfolgte ein bedeutender Umbau: Sie wurde zu einer ölgefeuerten Dampflok umgerüstet, wodurch ihre Betriebsweise effizienter wurde. In den folgenden Jahren diente sie insbesondere im Bahnbetriebswerk Emden, wo sie den bekannten “Langen Heinrich” zog. Ihre letzte Fahrt am 26. Oktober 1977 markierte nicht nur das Ende ihrer Dienstzeit, sondern auch das Ende des regulären Dampflokbetriebs bei der Deutschen Bundesbahn.

1978 erwarb der Verein “Arbeitskreis zur Aufstellung und Erhalt einer Denkmallok e.V.” die Lok. Sie wurde feierlich durch Emden transportiert und am Hauptbahnhof als Denkmal aufgestellt. In den folgenden Jahren wurde sie sorgfältig gepflegt und instand gehalten. Im Jahr 2020 begannen Überlegungen, die Lok wieder betriebsfähig zu machen, ein Vorhaben, das ihre kulturelle und historische Bedeutung betont und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft der Eisenbahntechnologie symbolisiert.